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Offroad: Fahrtechnik, Traktion und Gelände

Traktion, Technik, Gelände

Offroad

Geländefahren hat wenig mit Leistung zu tun. Es geht darum zu wissen, was der Boden unter jedem Reifen gerade tut, und die Spur, den Gang und den Druck zu wählen, die alle vier arbeiten lassen. Das meiste davon lernt man an einem Wochenende und verbessert es den Rest seines Lebens.

Jede Technik in diesem Ressort läuft auf zwei Fragen hinaus. Wie viel Grip bietet dieser Untergrund, und wie viel Gewicht liegt auf den Rädern, die ihn brauchen. Wer die beantwortet, für den werden Schwung, Gangwahl und Reifendruck von Folklore zu Rechenarbeit.

Fang mit dem Geländelesen an, wenn du neu bist. Danach Sand, dann Wasser, dann Bergen, denn in dieser Reihenfolge geht eine Reise üblicherweise schief.

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Welcher Untergrund ist dir am unheimlichsten?

Häufige Fragen

Brauche ich eine Differenzialsperre?

Für Pisten, Waldwege und Sand nicht. Gute Reifen, richtiger Druck und Technik erschließen weit mehr Gelände als Sperren. Eine Hecksperre lohnt sich, wenn du regelmäßig ausgefahrenen Fels oder stark verschränkendes Gelände fährst, und sie ersetzt nie eine gute Spurwahl.

Wie viel Höherlegung braucht ein Reisefahrzeug?

Meist weniger, als das Internet nahelegt. Ein moderates Fahrwerk, das die Höhe unter Last wiederherstellt und besser dämpft, bringt mehr als eine große Höherlegung, die den Schwerpunkt hebt, Antriebswellen belastet und das Fahrzeug auf den neunzig Prozent Straße schlechter macht.

All Terrain oder Mud Terrain?

Für fast alle All Terrain. Mud Terrains sind laut, verschleißen schnell, schwimmen früher auf und lohnen sich nur in tiefem Schlamm und scharfem Fels. Wichtiger als das Profil ist der Aufbau: eine verstärkte Flanke übersteht, was eine weiche nicht übersteht.

Feldnotizen

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